Elternkompetenz

Für die körperliche und emotionale Entwicklung ihrer Kinder spielen Eltern eine wichtige Rolle. Sie kennen ihr Kind am besten. Sie sind die Bezugspersonen und die Expertinnen bzw. Experten. Eltern stehen im Familienalltag dennoch immer wieder vor Herausforderungen. Sie in ihrer elterlichen Kompetenz zu stärken und zu unterstützen, ist daher ein Schwerpunkt der Familienbildung. 

Mütter und Väter sollen ihren Kindern auf der Grundlage einer stabilen Bindung, mit Wertschätzung, Freiheit, Spielräumen und immer neuen Impulsen all das mit auf den Weg geben können, was für die Entfaltung der Persönlichkeit des Kindes, seine sozialen Kompetenzen und eine solide Bildung nötig ist. Die Angebote der Familienbildung bieten ihnen die Möglichkeit, sich zu informieren und erzieherisch fortzubilden. Dabei kommen sie mit anderen Eltern und Familien in Kontakt. Sie können sich austauschen und voneinander lernen. In den Gesprächen und im gemeinsamen Tun erkennen sie, dass auch andere Eltern ähnliche Fragen, Zweifel oder Wünsche haben.

Die Kursleitenden arbeiten idealerweise auf der Basis der Dialogischen Haltung als Begleiterinnen bzw. Begleiter. Sie stellen eine Atmosphäre her, in der sich alle beteiligen können. Dabei muss niemand fürchten, für das Gesagte kritisiert zu werden. Wichtig ist, dass Eltern sich konstruktiv und  ohne Rechtfertigung austauschen können. Dass Gespräche ohne Hierarchie, mit einer offenen Haltung statt nach vorgegebenem Muster, wie etwas zu sein hat, stattfinden können. Durch die Dialogische Haltung werden Eltern und Kinder in ihrem Selbstwert gestärkt.

Grundlage für die Angebote der Familienbildung sind die jeweils aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse und Theorien. Dazu gehören u.a. die Bindungstheorie, die Transitionsforschung, die Resilienzforschung, die Salutogenese und neurobiologische Erkenntnisse.

 

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