Themen im Familienalltag - die Eltern interessieren.


Partizipation in der Kita – wie Säuglinge und Kleinkinder in Krippe und Kita altersentsprechend mitbestimmen können

Partizipation ist ein Grundrecht von Kindern, ein Menschenrecht. Kindliche Selbstbestimmung beginnt mit der Geburt. So zeigt ein Baby z.B. deutlich an, wann es Hunger hat und wann es satt ist. Der respektvolle und feinfühlige Umgang der Erziehungsberechtigten/Eltern spielt bei den grundlegenden Erfahrungen des Säuglings eine wichtige Rolle. Partizipation von Kindern bei Angelegenheiten, die sie betreffen, ist deshalb ein wichtiger Qualitätsbaustein der pädagogischen Arbeit in der Krippe und Kita geworden.

In dieser Fortbildung werden praktische Anregungen gegeben, wie schon Säuglinge und Kleinkinder im Krippen- und Kitaalltag dazu erzogen werden können, sich einzubringen, mitzubestimmen, was für sie gut ist und was nicht. Das Bild vom Kind, Möglichkeiten und Grenzen der Selbst- und Mitbestimmung in Krippe und Kita, Zutrauen der Erzieher*innen und Eltern in die Fähigkeiten und Kompetenzen der Kinder werden u.a. in der praxisorientierten Fortbildung thematisiert, die auf konkrete Alltagssituationen in der Kita eingeht, in denen Partizipation der Kleinsten gefördert werden kann.

Termin:   Freitag, den 13.12.2019 9.00 -16.00 Uhr Kurs-Nr. 50269

Referentin:   Annette Overkamp, Dipl. Sozialpädagogin, Entwicklungspsychologische Beraterin, Safe-Mentorin, Marte Meo Practitioner

Kosten:   77,00 € inkl. Pausengetränke

Kontakt und weitere Informationen
Anna-Krückmann-Haus e.V.
Friedenstraße 5, 48145 Münster
Tel.:   0251 - 33574
anna-krueckmann-haus@t-online.de
www.anna-krueckmann-haus.de


Zwischen Himmel und Erde - Religion als Sinn-und Kraftquelle des Lebens

In der Eltern-Kind-Gruppenarbeit vermitteln die Kursleitenden gemeinschaftliches Erleben. Dadurch erfahren junge Familien konkret gelebte christliche Werte. Auch Eltern, denen ein aktives Glaubensleben fremd ist, wünschen sich durchaus, dass ihr Kind Glauben und Religion kennenlernt.

Somit können Kursangebote in der FBS zu einem Praxisfeld werden, in dem Kinder und Erwachsene miteinander ein Stück Welt gestalten und in dem das „Getragensein in Gott" indirekt oder ausdrücklich spürbar wird.

Diese Fortbildung dient als Gesprächsangebot, gemeinsam mit anderen Kursleitenden die Grundaussagen des christlichen Glaubens ebenso wie die eigene Haltung zu religiösen Themen im Gruppenkontext zu reflektieren.

Kontakt
Ev. FBS Köln
Kartäuserwall 24B
50678 Köln
T: (0221) 47 44 55 0
E: fbs@kirche-koeln.de
http://www.fbs-koeln.org/


Bindung - lebenswichtig für Entwicklung und zentrales Thema der Familienbildung

Welche Erfahrungen Kinder in den ersten drei Lebensjahren mit der Verlässlichkeit und emotionalen
Zuwendung ihrer Bezugsperson(en) machen, ist entscheidend für eine gute kognitive, soziale und emotionale Entwicklung.

Wissenschaftliche Erkenntnisse der „Bindungsforschung" bestätigen die große Bedeutung elterlicher Präsenz und Aufmerksamkeit. Dies ist ein lebensbegleitender Prozess, denn Bindung entsteht durch Kontinuität und Verlässlichkeit im Lebensalltag - nicht durch methodisch organisierte Programme.

Unsere Familienbildung unterstützt und ermutigt Eltern dabei, diese Rolle wahrzunehmen und mit Freude auszugestalten. Bindung ist Beziehung, und die verlässliche Beziehung zu Eltern gibt Kindern den Schutz, den sie brauchen und auf den sie ein Anrecht haben.

Aus dem sicheren Gefühl des „Beschütztseins" heraus entwickeln Kinder Neugier und Mut, die Welt - zunächst vermittelt durch die Eltern - neugierig wahrzunehmen und zunehmend selbstständig zu erkunden. Solche Erfahrungen ermöglichen das Wachsen einer selbstbewussten und zugleich für die Mitwelt sensiblen Persönlichkeit. Sie sind notwendige Voraussetzungen auch für darauf aufbauende Bildungsprozesse.

Wegen der grundlegenden Bedeutung dieser Thematik richtet sich diese Kursleiter-Fortbildung an Kursleitende aller Fachbereiche. Hier geht es um ein Kernanliegen der Familienbildung, das „quer" zu allen Fach- und Detailfragen mit dem unmittelbaren Sinn von Familienbildung zu tun hat. Die Fortbildung umfasst die Präsentation bindungstheoretischer Erkenntnisse ebenso wie die Diskussion um Positionen der Familienbildung.

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Ev. FBS Köln
Kartäuserwall 24B
50678 Köln
T: (0221) 47 44 55 0
E: fbs@kirche-koeln.de
http://www.fbs-koeln.org/


GartenPÄDAGOGIK: In der Schöpfung zu Hause sein

Kinder brauchen Wasser, Dreck, Gebüsch und Spielraum. Ein Garten als geschützter Raum spricht die Sinne an. Er kann nicht nur gesehen werden, sondern auch gehört, gefühlt, gerochen und geschmeckt werden. Kinder können erste Naturerfahrungen machen. Sie erleben, wie aus einem winzigen Samenkorn eine wunderbare Blume, ein würziges Kraut oder eine saftige Tomate wächst. Sie erfahren unmittelbar, wie viel Pflege, Verantwortung und Arbeit aber auch Spaß und Genuss damit verbunden ist.

Aktives gemeinsames Tun im Garten bietet die Möglichkeit eigene Stärken zu entdecken, Motorik und Handlungsfähigkeit zu schulen, aber auch Experimentierfreude und Abenteuerlust zu zulassen.

In der Fortbildung erhalten Sie das Handwerkszeug, einen Nutzgarten für Kinder in Ihrer Kita/ OGS oder Jugendheim zu planen, anzulegen und mit den Kindern zu betreuen. Ganz kleinschrittig und praxisnah erfahren Sie alles Notwendige über das Gärtnern

Kontakt
Familien- und Erwachsenenbildungsstätte
Evangelische Gemeinde zu Düren
Wilhelm-Wester-Weg 1A
52349 Düren
Doris Unsleber
T: (02421/) 18 81 20
E: doris.unsleber@evangelische-gemeinde-dueren.de
www.bildung-bewegt-düren.de


WALDPÄDAGOGIK: In der Schöpfung zu Hause sein

Ungehemmt im Lehm matschen, im Laub stöbern, über Stock und Stein springen, Erde riechen und Natur entdecken, neugierig werden, genau hinsehen, mehr wissen: In der Schöpfung zu Hause sein – sie beachten und achten, genießen und lieben. In einer medialen Welt wird diese unmittelbare Erfahrung zunehmend wichtig.

Die Fortbildung gliedert sich in einen Theorieteil Freitag nachmittags und einen ganztägigen Praxistag samstags im Burgauer Wald.

Der Kurs umfasst 4 Wochenenden die jeweils die bevorstehende Jahreszeit vorbereiten. Er befähigt die Teilnehmer/innen mit Eltern-Kind-Gruppen ab 18 Monaten und Kindergruppen bis etwa 7 Jahren selbständig Waldtage zu planen, zu organisieren, durchzuführen und zu evaluieren. Er macht Mut und Lust, die eigene Fantasie spielen zu lassen und sich Wissen auf vielfältige Art anzueignen, um Kindern die Natur nahe zu bringen.

Zielgruppe: Qualifizierung für Erzieherinnen und Erzieher und pädagogische Fachkräfte zum/r Waldgruppenleiter/in

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Familien- und Erwachsenenbildungsstätte
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Wilhelm-Wester-Weg 1A
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E: doris.unsleber@evangelische-gemeinde-dueren.de
www.bildung-bewegt-düren.de